Rapid Prototyping

Rapid Prototyping bezieht sich auf Techniken, die verwendet werden, um das Nutzerlebnis bzw. Verwendung einer Software zu simulieren. Um die Geschwindigkeit zu optimieren und die Kosten zu minimieren ist in den meisten Fällen kein Codeing erforderlich. Reduzieren Sie Risiken und steigern Sie die Effektivität Ihrer Entwicklung.

Was ist ein Prototype?

Ein Prototyp ist ein frühes Muster oder Modell des zu entwickelnden Produkts/Features. Es kann sich um einfache handgezeichnete Skizzen handeln, die zusammengefügt werden (Lo-Fi-Prototype), oder um eine nahe zu vollumfängliche digitale Anwendung (Hi-Fi-Prototype). Kurz gesagt, der Prototyp ist eine frühe Iteration des Produkts, die seine Kernfunktionalität demonstriert. So bringen Sie nicht nur mehr Geschwindigkeit in Ihren Entwicklungsprozess, sondern können Ihren potentiellen Kunden schon sehr früh von einem Kauf Ihres späteren Produktes überzeugen.

Warum prototypen?

1. Zeit sparen

Prototyping ist immer schneller als die eigentliche Implementierung. Versuchen Sie daher, so lange wie möglich im Prototyping-Modus zu bleiben. Bauen, testen, bewerten - und wiederholen. Je mehr Sie über das zu lösende Problem erfahren haben, desto schneller kann eine Implementierung folgen.

2. Geld sparen

Als Nebeneffekt der Zeitersparnis wird durch das Prototyping auch Ihr Entwicklungsprozess kosteneffizienter, da der gesamte Entwicklungszyklus kürzer wird. Darüber hinaus benötigen Sie beim Prototyping weniger Ressourcen als bei einer vollständigen Produktumsetzung.

3. Das Problem besser verstehen

Das Prototyping wird häufig übersprungen, weil Sie glauben, die Lösung bereits zu kennen. Jeder tut es (ich eingeschlossen) und es ist tatsächlich einer der wenigen Bereiche, in denen Erfahrung ein Hindernis sein kann. Ihr vertrauenswürdiges „Bauchgefühl“ hindert Sie daran, nach der richtigen Antwort zu suchen. Um dies zu umgehen, sollte Sie besser schnell und viel testen und Prototyping als Lernmethode einsetzen.

4. Schnelleres Feedback

Unabhängig davon, ob Feedback vom Kunden oder Stakeholdern kommt, ist es entscheidend für den Erfolg Ihres Projekts. Um so schneller Sie es bekommen, desto schneller können Sie Ihr Produkt optimieren.

5. Schneller starten

Viele Meinungen, viele Ideen, viele Hindernisse. Das Prototyping macht den ersten Schritt weniger dramatisch und ermöglicht einen schnellen Einstieg. Vielleicht hat sich der erste Prototyp nicht als optimal herausgestellt, das bedeutet nicht schlechtes. Im Gegenteil, es bedeutet dass Sie einen Vorschlag aus der Liste streichen und weitermachen können. Kontinuierliches Prototyping hält den Schwung aufrecht.

6. Effizienter itterieren

Um so mehr Chancen Sie generieren, um so besser wird das Ergebnis! In der Produktentwicklung möchten Sie die Build-Measure-Learn-Schleife so oft wie möglich durchlaufen. Die große Gegenkraft ist hier Zeit und Geld, und beim Bau eines Prototypen ist diese Gegenkraft eher schwach.

Frühzeitig validieren

Im Gegenteil, die übliche Herangehensweise von Teams besteht darin, eine Lösung zu entwickeln. Das bedeutet, dass sie Design- und Entwicklungsressourcen für einen längeren Zeitraum als erforderlich aufwenden. Erst nach dem Start wird die ursprüngliche Idee bestätigt: Löst diese Lösung das Problem, das wir am Anfang formuliert haben, und benötigen Kunden tatsächlich das, was wir gebaut haben? Besonders für frühe Startups, bei denen Zeit und Geld sehr wichtig sind, kann dies sehr gefährlich sein. Das Validieren der Lösung vor dem Erstellen bedeutet, dass Sie vor dem Start lernen, was ein wertvoller Vorteil sein kann.