UX & UI Design

Das UI-Design und das UX-Design beinhalten sehr unterschiedliche Fähigkeiten, sind jedoch für den Erfolg des anderen von entscheidender Bedeutung. Ein ansprechendes Design kann eine schwerfällige und verwirrende Benutzeroberfläche nicht retten, und eine brillante, perfekt abgestimmte Benutzererfahrung kann durch ein schlechtes visuelles Oberflächendesign beeinträchtigt werden. Sowohl das UI- als auch das UX-Design müssen fehlerfrei ausgeführt und perfekt auf die bestehenden Benutzererwartungen abgestimmt werden, um eine hervorragendes Nutzererlebnis zu erzielen.

Meine 6 wichtigsten Design Rules

1. Definiere das Problem

Digitales Design löst immer ein Problem! Um erfolgreiche Lösungen zu entwickeln ist es wichtig das Problem genau zu verstehen. Wenn also eine neue Idee umgesetzt werden soll, definieren und formulieren wir zuerst das Problem, um im Anschluss Lösungsansätze zu entwickeln.

2. Ein kleines aber besseres Produkt

Einfachheit ist der Schlüssel zu einem großartigen Benutzererlebnis! Deshalb sollte ein Produkt, dem Nutzer die Möglichkeit geben sich auf das wesentliche zu fokussieren. Dabei soll es anstatt Alles, genau das Richtige tun. Also lieber einmal mehr "Nein" sagen, um zu vermeiden dass die Kernfunktionen des Produktes im Rauschen verloren gehen.

3. Gutes Design = Gutes Business

Gutes Design hilft dem Unternehmen, seine Geschäftsziele zu erreichen! Ein Design ist erfolgreich, wenn Konversion und Engagement messbar besser werden. Einblicke in die Produktleistung sind der Schlüssel. Sie sollten für jeden im Unternehmen leicht zugänglich sein, damit jeder versteht, welche Probleme es wert sind, gelöst zu werden.

4. Nach Konsistenz streben

Gutes Design geht konsistent mit Layouts, Designelementen, Typografie und Interaktionen um, um die kognitive Belastung für den Benutzer zu minimieren. Das Ziel: Eine einheitliche Benutzererfahrung die User und Businessanforderungen in Einklang bringt.

5. Don't Make Me Think!

Alle Elemente und Stile, die dem Benutzer nicht helfen, sich auf die Hauptaufgabe zu konzentrieren, können als visuelle Unordnung und große Ablenkung für den Benutzer angesehen werden. Je weniger Daten verarbeitet werden müssen, desto geringer ist die kognitive Belastung und um so leichter fällt die Entscheidung die getroffen werden soll.

6. Benutzereingaben minimieren

Benutzereingaben erfordern Aufwand, Zeit und erhöhen somit die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs aus der Anwendung.

MVP - Minimum Viable Product

Ich sehe häufig zwei Anwendungsfälle für die MVP-Entwicklung. In einigen Projekten ist es notwendig einen MVP-Prototypen zu erstellen, der potenzielle Kunden oder Investoren gezeigt werden kann. In anderen Fällen muss das MVP ein marktfähiges Produkt sein. In beiden Anwendungsfällen fungiert das MVP als eine anfängliche Realisierung einer Idee, die getestet und als Grundlage für weitere Itterationen genutzt wird.

Frühzeitig validieren

Im Gegenteil, die übliche Herangehensweise von Teams besteht darin, eine Lösung zu entwickeln. Das bedeutet, dass sie Design- und Entwicklungsressourcen für einen längeren Zeitraum als erforderlich aufwenden. Erst nach dem Start wird die ursprüngliche Idee bestätigt: Löst diese Lösung das Problem, das wir am Anfang formuliert haben, und benötigen Kunden tatsächlich das, was wir gebaut haben? Besonders für frühe Startups, bei denen Zeit und Geld sehr wichtig sind, kann dies sehr gefährlich sein. Das Validieren der Lösung vor dem Erstellen bedeutet, dass Sie vor dem Start lernen, was ein wertvoller Vorteil sein kann.